Missbrauch

Ich sehe in deine augen, sehe schmerz
ich schau noch mal, hör auf mein herz
schau ganz genau und tief hinein
wünsche du könntest mir miteiln

mir sagen was geschah
was so plötzlich anders war
dich verändert nur eine nacht
wer hat das mit dir gemacht ?

was war es das so ein schmerz
hinterlies in deinem herz
alles was ich wissen will
sag es mir sei nicht still

denn dein schweigen hilft dir nicht
erzähl es mir wer solch verbricht
und klaut dein wille und dein stolz
behandelt es wie ein stück holz

schnitz es, stellt es niemals fertig
lässt es gegenwärtig
dem lauf der zeit ins auge sehen.
die struckturen schnell vergehen

ja selbst die kraft entweicht
und das holz ist nun gebleicht
wehrt sich nicht und teilt nicht mit
unter welcher kling es litt

drumm sag es, red mein kind
das er bestraft wir geschwind
hinter gittern wird er stehn
und niemals dich wieder sehn....




Meer

Mein Blick gerichtet aufs Meer,
auf die endlichen Weiten der See.

Meine Träume ertrunken wie Steine,
erbarmunglos in den Wellen.

Meine Hoffnung besiegt von mir selbst,
von meiner Trauer.

Meine Trauer bestätigt durch Tränen,
die mir aus den Augen fielen.










Offenes Herz

Deine Augen
ein halbes Lächeln
in dich gekehrt
suchend
hältst mich im Arm
Schwere
jeder Atemzug
jeder Herzschlag
zieht zähflüssige Zeit

Die Sterne schütteln nachsichtig ihr Haupt,
doch ich darf dich nicht ansehen,
sonst treffe ich die Wunden deiner Seele,
dann weiss ich was passiert...

Du schiesst
triffst mich
mitten ins Herz
rosarote Funken prühen
überall, heiss
blenden dich wie Sonnenlicht
du spürst sie mit allen Sinnen
hältst inne
und plötzlich weisst du...

Das, was deine Kugel traf war keine Mauer,
sonst wär ich zusammengebrochen,
kein Zaun,
sonst wäre ich gefallen,
keine Seifenblase,
sonst wäre sie zerplatzt.

Es war Liebe, reine Liebe!
Auch wenn ich weine, lächelt sie in mir.
Der Liebe Funke traf deine Lippen,
es schmeckte süß und würzig zugleich.
Auch wenn du jetzt lächelst
und weißt, du kannst sie fühlen,
kann sie ebenso leicht,
wie sie dich umfing,
weitergehen, wenn du sie nicht siehst...




Schwer zu tragen

Stehe düster und kahl
alleine irgendwo
Versuche den Kopf zu heben
doch wie versteinert
bleibt er so
Zieht mich runter
kann kaum noch stehn
Bitte
lass mich los
und lass mich gehn....






Was ich so an Dir mag!

Was ich so mag an Dir,
sind deine Muskeln wie ein Tier,
deine Hände so zart,
schützend und zärtlich,
dein Blick lieblich und zart,
doch auch leidenschaftlich und gefährlich,

dann mag ich noch,
wie du mich führtest,
was ich roch als du mich berührtest,

und dass du so froh und lebenslustig bist,
mag ich auch,
und wie du mir kitzelst im Bauch,

das alles mag ich,
bitte lass mich nie im Stich !!!




Vergessen!!!

Du hast mich vergessen!
Wie konnt ichs auch ahnen?
Mit Gefühlen gemessen.
Die Schmerzen warnen.

Tränen flossen,
tief in die Dunkelheit!
Hast du sie genossen?
Ich war dafür nie bereit...

Ich verschwand im Nebel,
für dich nicht mehr wichtig!
Versunken im Schleier,
für dich war es richtig.

So lässt du mich fallen?
Kannst mich nicht spüren?
Ich tu dir den Gefallen,
darfst mich verlieren...

Mein Herz gebrochen,
die Wunden tief!
Hab sie gefunden,
die Einsamkeit die mich rief!




Verlust und Neuanfang!

Mit zitternder Begierde
und angstverhang’nem Blick
erhoff ich die Berührung,
die ich nie mehr erfahr’.

Die Liebe ist noch längst
nicht ganz verflogen,
und zur wirklich ganzen
Gänze wird sie es auch nie.

Doch möchte ich sagen,
dass du fehlst
wenn Stück für Stück
mein Herz mir stirbt.

Dich zu verlieren
war für mich Verlust,
von dem ich noch nicht weiss
ihn zu verkraften.

Ich werd versuchen -
dessen sei versichert-
dir nicht näher zu kommen,
als Freundschaft es erfordert.

Doch hoff ich sehr,
dass du auch suchst,
dich als guter Freund
für mich zu zeigen.

Denn suchten wir nicht
beide diesen Weg,
hat Freundschaft wenig Sinn
mich dafür zu verlieren.

So hoff ich sehr
auf uns'ren Neubeginn,
und nicht ein Entfernen
auf egal welche Zeit.




Stille

Stille
Leise liege Ich im dunkeln
Denke nichts
Spüre nichts
Habe im Leben mehr kein funkeln
Was habe ich hier noch verloren?
Fühle mich bei keinem mehr geborgen!
Habe nur noch große Sorgen!
Ich will leiden, erleiden
Ich will gehen bleibe doch stehen
Will rotes blut fließen sehen
Möcht nichts mehr im leben erwerben
Lieber sterben
Ich höre nichts
Stille



Ob das so gut ist?

Ob das so gut ist,
wenn man nach außen hin lächelt und lacht,
innerlich jedoch um sich schlägt und kreischt und weint

ob das so gut ist,
wenn man sich versteckt, bis man vergisst,
während der Schmerz einen von innen zerfrisst
so lange
bis einem das Lächeln zu Eis gefriert
und man seine Seele irgendwo verliert.

Ob das so gut ist?










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